13.07.2016:

Baden in Fließgewässern bringt Gefahren mit sich

Mit den Sommerferien haben auch die heißeren Temperaturen begonnen. Das lockt im Einzugsgebiet der Rur viele Menschen ins Wasser, unter anderem in die Flüsse und Bäche. Die Nutzung der Fließgewässer ist außer in ausgewiesenen Naturschutzgebieten nicht grundsätzlich verboten. Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) warnt jedoch: Hier lauern unabsehbare Gefahren, die durchaus zu Verletzungen oder auch zum Ertrinken führen können. In den Fließgewässern ist der unebene Untergrund schwer abzuschätzen. Die Strömungsverhältnisse können Vertiefungen ausgespült haben, Steine können zudem rutschig sein. Wer ausgleitet und mit dem Gesicht nach unten aufkommt, kann auch bei geringer Wasserführung ertrinken. Außerdem können die Gewässer Treibgut wie größere Äste mit sich führen, die für Badende ebenfalls eine Gefahr darstellen.

Besonders gefährlich ist jedoch der Aufenthalt an Wehren im Fluss. Unter diesen bildet das herabfallende Wasser eine Walze, aus der man, einmal hineingeraten, nur schwer oder gar nicht entkommen kann. Hier hat es in der Vergangenheit immer wieder Todesfälle gegeben. An Wehren weisen entsprechende Hinweisschilder auf die bestehende Lebensgefahr hin.

Der WVER bittet alle Badewilligen zu verantwortungsvollem Verhalten an Rur, Inde, Wurm und Co. Vor allem Eltern sollten hier aufklärend auf ihre Kinder einwirken. Um doch zum Badespaß zu kommen, rät der Verband zum Besuch von Badeanstalten und ausgewiesenen Badeseen.

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Die kühle Rur (hier bei Birkesdorf) lädt im Sommer zum Baden ein. Der Wasserverband Eifel-Rur weist jedoch auf die Gefahren hin.

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Wehr in der Rur bei Düren. Deutlich sichtbar ist die Wasserwalze unterhalb des Wehres, die zu einer tödlichen Falle werden kann.