12.12.2016:

Verbandsaktivitäten im Jahr 2016

Auf der heutigen Verbandsversammlung des Wasserverbandes Eifel-Rur im Dürener Haus der Stadt nahmen die Delegierten die Jahresberichte des Verbandsratsvorsitzenden Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, und des Vorstands, Prof.-Dr.-Ing. Wolfgang Firk entgegen. Ebenso verabschiedeten sie einstimmig den Wirtschaftsplan für das Jahr 2017 und die Fünf-Jahres-Übersicht 2016-2020. Zudem nahmen sie nach dem Bericht der Rechnungsprüfer den Jahresabschluss 2015 an und erteilten dem Vorstand einstimmig Entlastung.

Aufgaben des Verbandes

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ist im deutschen Einzugsgebiet für Kernaufgaben der Wasserwirtschaft wie Abwasserreinigung, Fließgewässerunterhalt, Hochwasserschutz und die Regulierung des Wasserflusses zuständig. Dazu betreibt er 44 Kläranlagen, 853 mit der Abwasserreinigung in Zusammenhang stehende Sonderbauwerke, sechs Talsperren und 54 Hochwasserrückhaltebecken. Außerdem unterhält er ca. 1.900 Kilometer Fließgewässer.

Wasserwirtschaftliche Grundlagen

Der Witterungsverlauf im Wasserwirtschaftsjahr 2016 setzt eine Tendenz fort, die auch die letzten Jahre prägten. So waren die Durchschnittstemperatur im Wasserwirtschaftsjahr (November 2015 bis Oktober 2016), gemessen an der Wehebachtalsperre, wieder wärmer als im dreißigjährigen Referenzzeitraum (1981 – 2010). Dieses Jahr war dies

sogar besonders deutlich. Liegt der Schnitt im Referenzzeitraum bei einer Temperatur von 9,7 Grad Celsius, so waren es dieses Jahr 11,7 Grad Celsius. Mit Ausnahme der kälteren Monate März und Oktober und des sich im Referenzmittel bewegenden April waren alle anderen Monate wärmer. Beachtliche Ausreißer stellen dabei die Monate November und Dezember 2015 und der September 2016 dar.

Auch die Niederschlagsmengen zeigten sich in der Summe mit 806,2 mm höher als der Mittelwert mit 751 mm. Der November 2015 sowie die Monate Februar, Mai und besonders auffällig der Juni 2016 wiesen klar überdurchschnittliche Niederschläge aus, während auf der anderen Seite Juli, August und vor allen Dingen der überdurchschnittlich warme September ein Niederschlagsdefizit verzeichneten.

Dem Talsperrensystem flossen im Wasserwirtschaftsjahr Zuflüsse von 413,4 Millionen Kubikmeter zu und damit fast 50 Millionen Kubikmeter mehr als im langjährigen Mittel des Referenzzeitraums von 363,8 Millionen Kubikmeter.

Stark überdurchschnittlich waren die Zuflüsse im Februar und ganz ausgeprägt im Juni, nämlich in diesem Monat viermal so hoch wie der Mittelwert. Dies führte zu einem so starken Anschwellen der Talsperren, dass in dem Sommermonat zeitweilig eine Abgabe von 30 Kubikmetern pro Sekunde (Mindestabgabe 5 und erlaubte Maximalabgabe 60 Kubikmeter pro Sekunde) in den Unterlauf der Rur getätigt werden musste. Insgesamt waren die starken Zuflüsse für die Vorratswirtschaft wie auch für die touristische Nutzung der Wassersportler etwa auf dem Rursee durchweg positiv.

Neue Nutzungsregeln für den Hauptsee der Rurtalsperre Schwammenauel

Mit dem 16. März 2016 trat für den Hauptsee eine neue Nutzungsregelung in Kraft, die die bisherige ordnungsbehördliche Verordnung ablöst. Sie wurde durch den Verband als Eigentümer des Sees erlassen und ermöglicht unter Wahrung der wasserwirtschaftlichen Belange eine erweiterte touristische Nutzung durch die Möglichkeit des Einbringens größerer Segelboote und eine bessere Möglichkeit des Einsatzes von Elektromotoren für Seefahrzeuge.

Für den Obersee, der der Trinkwasserversorgung unterliegt, wurde wieder eine ordnungsbehördliche Verordnung erlassen, jedoch unter Beibehaltung der bisher bereits möglichen Nutzungen.

Unterhaltung von Talsperren

Der Wasserverband Eifel-Rur baut zwar keine neuen Talsperren, ist jedoch gleichwohl zum ordnungsgemäßen Unterhalt seiner bestehenden Stauanlagen verpflichtet. So wurde zu Beginn des Jahres 2016 ein neues Rollschütz angebracht, das wasserseitig von oben herabgelassen werden kann, um den Grundablassstollen zu verschließen. Mit diesem Revisionsverschluss wird ermöglicht, den Stollen zu entleeren und einer Kontrolle zu unterziehen. Das alte Schütz bestand in Teilen noch aus der Bauzeit der Rurtalsperre.

Auch an der Oleftalsperre wurden im Berichtsjahr Arbeiten an den Stahlwasserarmaturen am Grundablass vorgenommen.

Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie durch Renaturierungsmaßnahmen

Die Erreichung eines „Guten Zustands“ an den Gewässern, wie in der europäischen Richtlinie gefordert, macht es erforderlich, Gewässer wo möglich wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Eine größere Maßnahme in diesem Zusammenhang führte der Verband am Haarbach in Eilendorf durch. Entlang des Nirmer Platzes verlief der Bach kanalisiert mit einer Bachsohle und Steilufern aus Beton. Hier wurden der Beton geschliffen, das Gewässer aufgeweitet und das Gewässerbett mäandriert. Da der Nirmer Platz von Wohnbebauung umgeben ist, haben die Anwohner nun „ein Stück Natur“ vor der Haustür. Durch die Aufweitung der Uferböschung wurde zudem ein gewisser Rückhalteraum für Hochwasser geschaffen.

Kleinere Maßnahmen, mit denen der Verband eine ökologische Verbesserung an einem Gewässer erreichen kann, führte er im Berichtsjahr auch ohne Beauftragung Dritter in Eigenregie durch die Mitarbeiter seines Bauhofs durch. Hier sind z. B. eine naturnahe Umgestaltung des Merzbachs in Jülich-Koslar oder auch des Wehebachs oberhalb von Langerwehe zu nennen.

Gewässerunterhaltung

Der Verband renaturiert jedoch nicht nur, sondern unterhält die Gewässer auch. So musste am Lendersdorfer Mühlenteich, der durch Düren fließt, eine Ufermauer erneuert werden. Dazu war der Teich in einem Abschnitt trockenzulegen. Mit einer Heberleitung wurde das Wasser um die Baustelle herum und dahinter wieder in den Teich eingeleitet. Die Mühlenteiche sind teils aus dem Mittelalter stammende künstliche Gewässer, mit denen Wasser aus der Rur abgeschlagen und zu Wasser bedürfenden Gewerbebetrieben geleitet werden.

Neues Landeswasser- und Verbandsgesetz

Am 16. Juli 2016 traten zugleich ein neues Landeswasser- als auch neue Verbandsgesetze für die Wasserverbände des Landes NRW, so auch für den WVER, in Kraft. Das neue Landeswassergesetz passt sich an ein verändertes Wasserhaushaltsgesetz des Bundes an. Außerdem räumt es die Übertragung von Kanalnetzen durch die Kommunen an die Verbände als Option ein. Weiterhin sieht es die Erstellung von so genannten Gewässerkonzepten vor, entsprechend den bereits jetzt zu erbringenden Abwasserbeseitigungskonzepten. Ebenfalls sieht es eine Ausweitung der Gewässerrandstreifen auf bis zu zehn Meter vor.

Das WVER-Verbandsgesetz wurde seinerseits in Einklang mit dem neuen Landeswassergesetz gebracht. Dies umfasst unter anderem den Wegfall der Gebührenfreiheit. Bisher brauchten die Wasserverbände etwa für Genehmigungen zum Bau von Anlagen oder Erlaubnisbescheide keine Gebühren zu bezahlen. Dies wird jedoch in Zukunft erforderlich.

In den Verbandsgesetzen ist darüber hinaus geregelt, dass Vorstandsvergütungen veröffentlichungspflichtig sind.

Neue Oberflächengewässerverordnung

Am 20. Juni 2016 trat auch eine neue Oberflächengewässerverordnung in Kraft. Sie macht bundesweite Vorgaben für die Untersuchung und Bewertung von Gewässern. Ebenso legt sie Umweltqualitätsnormen in Form von Grenzwerten für bestimmte Schadstoffe fest.

Als Folge davon beprobte der Verband an 37 Messstellen im Verbandsgebiet seine Fließgewässer. Dazu wurden an der Rur zehn, an der Wurm 14, an der Inde sieben und an Urft und Olef sechs Stellen ausgewählt. Diese liegen allesamt entweder unterhalb von Kläranlagenstandorten oder unterhalb der Zuflüsse von Nebengewässern. Dabei erfolgten eine chemische Analyse der Wasserinhaltsstoffe sowie eine Untersuchung des Makrozoobenthos zur Bewertung der biologischen Gewässerbeschaffenheit. Ein Vergleich zu den neuen Grenzwerten der jetzt gültigen Oberflächengewässerverordnung lässt keine Notwendigkeit zum Ausbau der Kläranlagen erkennen. Die Komplexität der Wirkung verschiedener Einflüsse auf die Lebens-zusammenhänge in Gewässern erfordert aber eine weitere chemische Analytik und Bewertung.

Zweiter Bewirtschaftungsplan des Landes NRW

Im Berichtsjahr trat der Zweite Bewirtschaftungsplan des Landes NRW behördenverbindlich in Kraft. Der Zeitraum erstreckt sich von 2016 bis 2021. Der Plan umfasst unter anderem Maßnahmen zur Gewässerrenaturierung. Hier ist der Wasserverband auch weiterhin aktiv.

Die Ausweisung von Rur, Inde und Vicht als potenzielle Lachslaichgewässer stellt Anforderungen an die Mindestwasserführung etwa der Rur und auch der ökologischen Durchgängigkeit der Gewässer. Außerdem wird vom Land NRW die Einführung von weitergehenden Reinigungsstufen auf Kläranlagen zur Spurenstoffelimination angestrebt. Hier müssen jedoch nach Meinung der NRW-Wasserverbände noch die Kausalzusammenhänge zwischen Spurenstoffen im Kläranpagenablauf und vermuteten Folgen für die Gewässerbiozönose nachgewiesen werden. Auch hieran beteiligt sich der Wasserverband Eifel-Rur. Auf der Kläranlage Aachen-Soers soll eine Ozonungsanlage zur Behandlung der gesamten Abwasserstroms errichtet werden. Dies wird von der Forschung intensiv begleitet. Die RWTH Aachen ist mit dem Institut für Siedlungswasser-wirtschaft (ISA), dem Institut für Umweltforschung (IfU), dem Institut für Angewandte Mikrobiologie (iAMB) und dem Forschungsinstitut für Ökosysteme und –bewertung e. V. an der RWTH Aachen (gaiac) eng in die wissenschaftliche Begleitung des Projekts eingebunden.

Unterhaltungsmaßnahmen auf Kläranlagen

Kläranlagen sind Anlagen, die rund um die Uhr 24 Stunden am Tag und das ganze Jahr über ihren Dienst leisten müssen. Deswegen ist es eine unverzichtbare Aufgabe des Verbandes, seine Anlagen ständig zu überwachen und zu erneuern.

So wurden im Berichtsjahr auf der Kläranlage Monschau-Konzen 7.200 Membranfilterplatten ausgetauscht. Diese Anlage verfügt über so genannte Membranbioreaktoren. Das gereinigte Abwasser wird dabei durch Membranfilter abgezogen, die Schmutzstoffe und Keime bis hin zu einer Desinfektion zurückhalten. Nach erfreulichem, nun zehnjährigem Einsatz zeigte sich ein Bedarf zum Austausch. Nach Errichtung der Anlage mit dieser relativ neuen Technik in der Abwasserreinigung hatte man ursprünglich mit einer Lebensdauer der Platten von nur etwa fünf Jahren gerechnet.

Ebenso wurde im Berichtsjahr nach 24jährigem Betrieb die Ertüchtigung des Belüftungssystems der Kläranlage Aachen-Soers vorgenommen. Der Lufteintrag in das Abwasser versorgt die Mikroorganismen mit dem nötigen Sauerstoff, damit sie ihre Arbeit optimal verrichten können. Die Belüftung ist zugleich der stromverbrauchsintensivste Bereich der Kläranlage. Durch die Ertüchtigung des Belüftungssystems können nun bis zu 40 % der für die Belüftung benötigten Energie eingespart werden.

Im Berichtsjahr wurden aber nicht nur Kläranlagen unterhalten. Auch im Zusammenhang mit der Abwasserreinigung stehende Sonderbauwerke wie Regenrückhaltebecken und Regenüberlaufbecken sind Gegenstand der Erneuerung. So wurde z. B. das Regenrückhaltebecken Baesweiler einer baulichen Ertüchtigung unterzogen.

Geplanter Bau eines Parallelsammlers zur Kläranlage Düren

Ein zentrales Projekt zum Erhalt der kommunalen Infrastruktur wird in den nächsten Jahren der Bau eines neuen Abwassersammlers von Kreuzau nach Düren zur Kläranlage Düren-Merken sein. Der bestehende Sammler ist in Teilen sanierungsbedürftig und zudem hydraulisch ausgelastet. Der Neubau schafft zum einen die Möglichkeit, durch Umleitung des Abwassers den alten Kanal zu sanieren, zum anderen entlastet er ihn auch und es entsteht eine Redundanz für den Schadensfall.

Da der Bau Eingriffe sowohl in die Natur als auch in die Bebauung erforderlich macht, veranstaltete der Verband dazu neben einer Pressekonferenz im September in Schloss Burgau eine Bürgerinformationsveranstaltung, in der sich Interessierte bereits vor Ingangsetzung des Planfeststellungsverfahrens über den beabsichtigen Trassenverlauf informieren und darüber mit Fachleuten des Verbandes und der planenden Ingenieurbüros diskutieren konnten.

Klärschlammverbrennung auf der Kläranlage Düren-Merken

Die bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärschlämme des Verbands werden in der Regel im Kraftwerk Weisweiler verbrannt. Die Kläranlage Düren-Merken verfügt jedoch über eine eigene Verbrennungsanlage, die seit den 70er Jahren im Einsatz ist. Da diese Anlage sehr wirtschaftlich arbeitet, entschied der Verband, sie mindestens weitere zehn Jahre unter fortgesetzt strenger Kontrolle der Aufsichtsbehörde zu betreiben.

Gereinigte Jahresabwassermenge und Reinigungsleistung

In seinen 44 Kläranlagen behandelt der Verband im Jahresdurchschnitt etwa 130 Millionen Kubikmeter Abwasser. Auch das Jahr 2015 lag mit der Reinigung von 128,92 Millionen Kubikmetern Abwasser in diesem Durch-schnittswert.

Dabei wurden die organischen Belastungen des Abwassers (CSB) um 95,7 % oder von 65.983 auf 2.817 Tonnen pro Jahr reduziert. Beim Phosphor verringerte sich die Fracht von 692 auf 28 Tonnen oder 95,9 % pro Jahr. An Stickstoff wurden 82,1 % entnommen, das entspricht einer Reduktion der Jahrestonnenmenge von 4.719 auf 846.

Kosten der Abwasserreinigung

Die Kosten der Abwasserreinigung lagen im Jahr 2015 im Verbandsgesamtdurchschnitt bei 75 Cent pro gereinigtem Kubikmeter Abwasser. Dabei entfielen 41 % auf Kapitalkosten und 59 % auf Betriebskosten für Personal, Verbrauchsmaterialien, Wartung und Entsorgungskosten der Reststoffe.

TSM-Zertifizierung

Nachdem der Verband im Jahr 2012 bereits eine Zertifizierung des Technischen Sicherheitsmanagement in den Bereichen „Gewässer“ und „Talsperren“ erlangt hatte, wird dies nun auch für den Aufgabenbereich „Abwasser“ angestrebt. Nach den entsprechenden Vorbereitungen erfolgt am 19. und 20. Dezember 2016 eine Abschlussprüfung.

Der TSM-Zertifizierung liegt eine umfangreiche Quali-fikations- und Organisationsüberprüfung der technischen Aufgabenerledigung zugrunde.

Kreditentwicklung und Eigenkapitalquote beim WVER

Auch im Berichtsjahr konnte die Entschuldung des Verbandes erfolgreich fortgesetzt werden. Seit 2004 sank der Schuldenstand von 570 um ca. 200 Millionen Euro.

Seit 2004 konnte die Eigenkapitalquote des Verbandes kontinuierlich erhöht werden. Lag sie 2004 noch bei nur 13,2 %, so bewegt sie sich im Jahr 2016 bei 36,4 %.

Beitragsentwicklung beim WVER

Seit dem Jahr 2004 belastet der Verband seine Mitglieder bereits mit einer konstanten Beitragssumme in Höhe von 132 Millionen Euro. Diese Obergrenze war zwischen Verbandsrat und Verbandsführung vereinbart worden. Auch für das Wirtschaftsjahr 2017 wird dies wieder eingehalten.

Zum erfolgreichen Einhalten dieser Grenze im nun bereits 14. Jahr trugen neben dem erwähnten Schuldenabbau ein strategisches Kreditmanagement und die derzeitige Niedrigzinsphase bei. Ebenso konnte auch der zentrale Einkauf immer weiter ausgeweitet werden. So wurde mit den linksrheinischen Wasserverbänden und dem Stadtentwässerungsbetrieb Köln eine Einkaufsgemeinschaft gebildet.

Der Verband minimierte zudem konsequent seinen Energieverbrauch und steigerte seine Eigenstromerzeugung. Dadurch wurden zum einen Ausgaben für Energie verringert und zum anderen eine weitergehende Abkop-pelung von Energiepreissteigerungen beim Einkauf von Energie erzielt. Ebenso kommt hinzu, dass der Verband seine Arbeitsprozesse und seine Organisationsstruktur immer wieder durchleuchtet und dadurch Optimierungen erzielt.

Haushaltsdaten des WVER 2017

Der Wirtschaftsplan des WVER umfasst für das Jahr 2017 im Erfolgsplan eine Summe von 139.137.000 Euro. Im Vermögensplan sind es 101.977.000 Euro.

Fertigstellung einer zentralen Verwaltung

Im Jahre 1996 baute der 1993 gegründete Wasserverband Eifel-Rur den ersten Abschnitt eines zentralen Verwaltungsgebäudes am Standort Eisenbahnstraße in Düren. Es erfolgte ein weiterer Ausbau im Jahr 2006 und nun im Jahr 2016 die Fertigstellung eines dritten Bauabschnitts. Damit sind nun alle Verwaltungsteile unter einem Dach konzentriert. Dies hat den Vorteil von kurzen Wegen im Vergleich zu dezentralen Verwaltungsteilen und spart auch Kosten für bisher erforderliche Anmietungen.

Verband konsolidiert

Der Wasserverband Eifel-Rur ist der jüngste der elf Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen. Er nahm im Jahre 1993 seinen Betrieb auf. In den letzten Jahren wurde die Gründungszeit endgültig abgeschlossen. Der Verband wurde konsolidiert und in seinen Kosten stabilisiert. Seine Einzelteile aus einer Vielzahl von Vorgängerverbänden und aus kommunal betriebenen Anlagen sind nun zu einer einer ganzheitlichen Gewässerbewirtschaftung zusammengewachsen. Der Verband verrichtet außer der Trinkwassergewinnung und der Grundwassererkundung alle Aufgaben der Wasserwirt-schaft. Damit zeigt er sich gewappnet für die Heraus-forderungen der nächsten Jahre, die u.a. in der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, aber auch in der weiteren Digitalisierung der Wasserwirtschaft liegen werden.

Jahresbericht des Verbandsratsvorsitzenden

Jahresbericht des Vorstands als Power-Point-Präsentation

20161212 Verbandsversammlung WVER 2016 in Düren 1vkl2Die Verbandsratsmitglieder und die Verbandsspitze auf dem Podium im Haus der Stadt in Düren

20161212 Verbandsversammlung WVER 2016 in Düren 2vkl2Blick in die Verbandsversammlung im Haus der Stadt in Düren